Johnny wird in einem Aktivstall gehalten. Dort kann er frei entscheiden, ob er drinnen oder draußen stehen möchte. Im Sommer sind die angrenzenden Weiden tagsüber offen. Heu ist 24 Stunden zur Verfügung. Hafer oder Pellets je nach Bedarf. Er bekommt zusätzlich Selen, da er Selenmangel hat und Luzerne als Kräuterzusatz. Als Leckerchen füttere ich ab und zu Möhren oder Brot dazu.

Die Trainingsbedingungen sind, mit zwei Hallen, einem Außenreitplatz und einem Paddock zum longieren sehr gut. Das Gelände ist allerdings nur mäßig gut. Da wir Mitten im Rhein-Main Gebiet sind, ist der Stall umgeben von Autobahn und Zuggleisen.

Tünnes und Rene stehen in einem Offenstall Paddock zusammen. Sie nutzen jeweils eine geräumige Box und eine asphaltierte, überdachte Futterstelle, sowie einen offenen Paddock von ca. 50 qm. Der Paddock ist mit Holzhexel versehen.

Sie zwei werden Morgens und Abends gefüttert und gemistet. Sie bekommen 3 prall gefüllte Heunetze und zusätzlich Heucobs für Rene, damit er Gewicht zulegt. Er hatte letztes Jahr Kolik und eine Entzündung am Hoden und dadurch sehr stark abgenommen. Tünnes bekommt zusätzlich eine Kräutermischung. Das Futter haben wir schon angepasst. Bei der Vorbesitzerin haben die zwei Müsli und Hafer bekommen. Das ist für Pferde, die keine regelmässige Aufgabe/Training haben und noch dazu Ekzemer sind, gar nicht gut. Die Tierärztin hat uns hier beraten und wir konnten das Futter umstellen.

Leider haben wir gar keine Möglichkeit einen Reitplatz oder Roundpen anzulegen, da das Grundstück Naturschutzgebiet ist und wir nicht wissen, ob wir überhaupt dort Pferde halten dürfen. Aber aus der Historie heraus machen wir es einfach. Die Familie der Vorbesitzerin hatte dort schon seit 30 Jahren Tiere gehalten. Somit bleibt zum training nur  ein abgestecktes Areal auf der Weide. Das ist allerdings auch nur im Sommer zu nutzen, oder sobald sich die Weide wieder etwas vom Winter erholt hat.

Die Vorbesitzerin ist die Schwester meines Freundes. Sie ist leider vor 1.5 Jahren an Krebs gestorben. Seitdem helfen wir mit wo es geht. Aber auch uns stehen nur begrenzt Mittel zur Verfügung.